Version: 1.0.10
Autor: Sascha Ludwig, astrastudio.de
Projekt: OnAirScreen
English version: User Manual
OnAirScreen ist eine vielseitige On-Air-Lampe für professionelle Broadcast-Umgebungen. Die Anwendung kombiniert:
Studio-1) zur Unterscheidung mehrerer OnAirScreensDie Anwendung startet standardmäßig im Vollbildmodus mit ausgeblendetem Mauszeiger und eignet sich für dedizierte Studio-Monitore, Raspberry-Pi-Setups und Touch-freie Bedienung.
OnAirScreen passt sich automatisch an verschiedene Monitor-Seitenverhältnisse an und funktioniert sowohl auf 4:3- als auch auf 16:9/16:10-Displays.
Fertige Builds für Windows, macOS, Linux und Raspberry Pi gibt es im astrastudio-Shop. Eine Lizenz gilt für einen PC oder einen Raspberry Pi. Jeder weitere Rechner braucht eine eigene Lizenz. Dieselbe Lizenz kann auf einen Ersatzrechner übertragen werden, wenn der bisherige nicht mehr genutzt wird.
OnAirScreen startet im Vollbild mit ausgeblendetem Mauszeiger. Einstellungen: Ctrl+S (macOS: Cmd+S). Änderungen gelten erst nach Apply.
OnAirScreen_*_Win_x64.msi herunterladen (in OnAirScreen_Win_x64.zip).C:\Program Files\OnAirScreen.
Im Startmenü-Ordner liegen außerdem OAS Send (Befehlssender) und OAS Send (no console). Einstellungen stehen in der Windows-Registry, Logs unter %LOCALAPPDATA%\astrastudio\OnAirScreen\logs\.
Eine ältere portable .exe wird vom MSI nicht entfernt. Die Datei nach der Installation selbst löschen.
Windows gleicht die Internetzeit standardmäßig nur etwa einmal pro Woche ab. Bei Zeitquelle Local kann die Uhr falsch gehen. Sync-Intervall im Betriebssystem verkürzen oder in OnAirScreen NTP / PTP / LTC nutzen (siehe 5.8 Time Source).
OnAirScreen_*_macOS.dmg herunterladen.Shop-Builds sind mit einer Apple Developer ID signiert und notariert. Nach dem Kopieren nach Programme startest du die App aus Programme, Launchpad oder Spotlight. Für lokale Audio-Meter die Mikrofon-Berechtigung erteilen.
Offizielle Builds sind ein .deb. Nach der Installation liegt die App in /opt/onairscreen, startet als onairscreen und erscheint im Anwendungsmenü.
| Shop-ZIP | Paket darin | Architektur | Für |
|---|---|---|---|
OnAirScreen_Linux_x64.zip | OnAirScreen_*_Linux_x64.deb | amd64 | Debian/Ubuntu-PCs |
OnAirScreen_PiOS_x64.zip | OnAirScreen_*_RaspberryPiOSx64.deb | arm64 | Raspberry Pi OS 64-bit |
Prüfen mit dpkg --print-architecture. Die beiden Pakete sind nicht austauschbar.
Raspberry Pi: 64-bit-OS auf Zero 2 W, Pi 3 / 4 / 400, CM4, Pi 5 / 500, CM5. Nicht unterstützt: Pi 1 und klassisches Zero. Es braucht eine grafische Desktop-Sitzung, kein Lite ohne GUI.
ZIP entpacken, danach mit apt installieren (nicht allein dpkg -i), damit PortAudio, OpenGL und Xcb nachgezogen werden. Das ./ vor der Datei ist Pflicht:
unzip OnAirScreen_Linux_x64.zip cd ~/Downloads sudo apt update sudo apt install ./OnAirScreen_*.deb
Start über das Anwendungsmenü oder onairscreen. Update: neues .deb ebenso installieren; Einstellungen bleiben. Deinstallieren: sudo apt remove onairscreen (Config unter ~/.config bleibt).
Falls dpkg -i Abhängigkeiten vermisst hat: sudo apt -f install.
Pakete sind OpenPGP-signiert. Optionale Prüfung: Package signing (GPG).
Das Fedora-RPM wird auf Fedora 44 gebaut (Fedora 44+). Ältere RHEL-, Rocky- oder Alma-Versionen können wegen glibc scheitern.
sudo rpm --import https://www.astrastudio.de/GPG-KEY-astrastudio sudo dnf install ./OnAirScreen_*_Fedora_x64.rpm
dnf zieht PortAudio und weitere Systembibliotheken nach. Signatur prüfen: rpm -K OnAirScreen_*_Fedora_x64.rpm (erwartet: digests signatures OK).
Das SD-Karten-Image ist ein startfertiges 64-bit-Raspberry-Pi-OS mit installiertem OnAirScreen (Desktop-Autologin, GPIO inklusive). ZIP entpacken; darin liegt OnAirScreen_*_RaspberryPiOS_Image.img.
Raspberry Pi Imager verwenden:
Use custom) → die OnAirScreen-.img wählen (nicht die .zip).
Standardbenutzer: pi / Passwort OnAirScreen1!. Hostname: onairscreen. Passwort nach dem ersten Start ändern. SSH ist eingeschaltet. Host-Reboot und Shutdown aus OnAirScreen (Einstellungen, Web-UI oder CMD:REBOOT / CMD:SHUTDOWN) funktionieren auf diesem Image ohne Passwort.
Auf dem Desktop: OnAirScreen, OAS Pi Settings (optionaler Autostart), Bildschirmtastatur, Netzwerk-Symbol. Beim ersten Boot wächst das Root-Dateisystem auf die Kartengröße.
Wer bereits Raspberry Pi OS 64-bit mit Desktop nutzt, installiert stattdessen das Pi-.deb (siehe Linux oben).
Beim ersten Start werden Standardeinstellungen geladen. Der Einstellungsdialog öffnet sich mit Ctrl+S (macOS: Cmd+S). Änderungen werden erst nach Klick auf Apply übernommen und gespeichert.
Der Hauptbildschirm ist in folgende Bereiche gegliedert:
| Bereich | Widget | Funktion |
|---|---|---|
| Stationsname | labelStation | Name des Senders, Farbe konfigurierbar |
| Slogan | labelSlogan | Untertitel / Claim des Senders |
| Status-LEDs 1–4 | buttonLED1–buttonLED4 | Große farbige Statusanzeigen (ON AIR, PHONE, …) |
| Audio-Meter | audioMeterWidget | L/R und/oder Programme-LUFS am linken Rand (optional) |
| Uhr | clockWidget | Digital oder analog, mit Logo und optionalem Wetter-Widget |
| Lock-LED | Clock lock | Unten rechts: PTP/NTP/LTC LOCK oder LOCAL |
| AIR-Timer 1–4 | AirLED_1–AirLED_4 | Stoppuhr-Timer mit Icon, Label, MM:SS; AIR3 mit ▲/▼ |
| Datum | labelTextLeft | Unten links: Wochentag und Datum |
| NOW | labelCurrentSong | Erste Fußzeile (z. B. aktueller Songtitel) |
| NEXT | labelNews | Zweite Fußzeile (z. B. nächster Titel) |
| WARN | labelWarning | Warnmeldung; blendet NOW/NEXT aus, wenn aktiv |
| Textuhr | labelTextRight | Unten rechts: Uhrzeit in Worten (Wordclock) |
Hinweis: Status-LEDs und AIR-Timer lassen sich per Linksklick, Tastatur oder Fernsteuerung umschalten. Doppelklick auf LED/Timer ändert den Vollbildmodus nicht.
F oder Ctrl+F (macOS: Cmd+F), Doppelklick auf eine leere Fläche des Hauptbildschirms, oder Rechtsklick / Lang-Klick → Toggle FullscreenGeneral/fullscreen) gespeichertGeneral/always_start_fullscreen, Standard aus) startet immer im Vollbild, auch wenn die letzte Session im Fenster war. Apply gilt erst beim nächsten Start.Window/geometry) und beim nächsten Start wiederhergestelltAuf macOS wird
CtrldurchCmd (⌘)ersetzt.
| Taste(n) | Funktion |
|---|---|
H | Hotkey-Overlay ein/aus |
F / Ctrl+F | Vollbild ein/aus |
Ctrl+S / Ctrl+, | Einstellungsdialog öffnen |
Q / Ctrl+Q / Ctrl+C / ESC | OnAirScreen beenden |
I | IP-Adressen für 10 Sekunden in NOW/NEXT anzeigen |
Das Overlay listet diese Tastenkürzel auf dem Hauptbildschirm. Schließen mit H, Esc oder einem Klick auf den abgedunkelten Hintergrund. Andere Main-Window-Hotkeys sind gesperrt, solange es offen ist; Esc beendet OnAirScreen erst, wenn das Overlay geschlossen ist. Rechtsklick / Lang-Klick → Hotkeys öffnet dasselbe Overlay.
Beim Beenden erscheint die WARN-Meldung QUITTING ONAIRSCREEN auf dem Hauptbildschirm, bis das Fenster schließt.
| Taste | Funktion |
|---|---|
1 | LED 1 ein/aus |
2 | LED 2 ein/aus |
3 | LED 3 ein/aus |
4 | LED 4 ein/aus |
Linksklick auf eine Status-LED schaltet sie ebenso um.
| Taste(n) | Funktion | Timer |
|---|---|---|
M / / | Start/Stopp | AIR1 (Mikrofon) |
P / * | Start/Stopp | AIR2 (Telefon) |
Leertaste / , / . | Start/Stopp | AIR3 (Radio-Timer) |
S | Start/Stopp | AIR4 (Stream-Timer) |
0 / R | Zurücksetzen auf 0:00 | AIR3 (Radio-Timer) |
Alt+S | Zurücksetzen auf 0:00 | AIR4 (Stream-Timer) |
T | Top-of-Hour-Countdown ein/aus | AIR3 |
Enter / Return | Timer-Eingabedialog öffnen | AIR3 |
Linksklick auf einen AIR-Timer startet oder stoppt ihn (wie M / P / Leertaste / S). Reset, TOTH und Timer-Dialog bleiben Tastatur bzw. Fernsteuerung.
| Taste | Funktion |
|---|---|
| Display-Taste | Vollbild ein/aus |
| Calculator-Taste | Host herunterfahren (shutdown_host) |
Der Einstellungsdialog öffnet sich mit Ctrl+S oder Ctrl+, (oder Rechtsklick / Lang-Klick → Settings). Ist er bereits offen, kommt das Fenster nach vorne, ohne die Werte neu zu laden. Laufende AIR-Timer (inkl. TOTH) bleiben dabei unverändert. Der Dialog enthält mehrere Registerkarten (vertikal links angeordnet):
| Register | Inhalt |
|---|---|
| General | Instanzname, Station, LEDs, Uhr, Logo, Vollbild-Start |
| Updates | Update-Prüfung, Update Key, Hardware-Aktivierung |
| Network | UDP, HTTP, Multicast, MQTT, OSC, SNMP |
| Links | Andere OnAirScreens finden; Replicas (1→n voller Status) und Source-Mappings |
| Advanced | Formatierung, Wetter |
| Timers | AIR-Timer 1–4 |
| Fonts | Schriftarten für alle Elemente |
| Time Source | Local / NTP / PTPv2 / LTC, NTP-Prüfung |
| Audio Meters | Pegelanzeige, Quelle, TooLoud, Silence Detection |
| GPIO | Raspberry Pi, Axia Livewire und MIDI (parallel) |
| About | Version, Lizenzinfo, Log-Level, Log-Ordner, Reset, Host-Reboot/Shutdown |
| License | OASL 1.0 und Third-Party-Hinweise (PySide6/Qt, Fonts, Beispiele) |
| Schaltfläche | Funktion |
|---|---|
| Quit | OnAirScreen beenden |
| Delete Preset... | Gespeichertes Preset löschen |
| Load Preset... | Preset laden |
| Save Preset... | Aktuelle Konfiguration als Preset speichern |
| Close | Dialog schließen ohne zu speichern (Änderungen verwerfen) |
| Apply | Alle Einstellungen übernehmen, speichern und Dialog schließen |
| Einstellung | Schlüssel | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Instance Name | General/instancename | Studio-1 | DNS-sicheres Label (1–32 Zeichen, Buchstaben/Ziffern/Bindestrich, kein führendes oder nachgestelltes -) zur Identifikation dieses OnAirScreens |
Der Instanzname erscheint in der Web-UI (Titel und Status), in /api/status (instance), auf MQTT {base}/instance/state und als Home-Assistant-Sensor. Der HA-Gerätename wird zu OnAirScreen (Studio-1), sofern der Instanzname nicht schon im Device Name steht. Remote: CONF:General:instancename=TEXT.
Der Name muss im LAN eindeutig sein. Kündigt ein anderer OnAirScreen denselben Namen an, zeigen Settings → General, Settings → Links und die Web-UI eine Warnung mit den anderen Hosts. Nearby listet jeden kollidierenden Host extra (name collision). Linking rät die IP nicht — Host eintragen oder eine Instanz umbenennen. Apply wird abgelehnt, solange der Name kollidiert.
| Einstellung | Schlüssel | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Station Name | General/stationname | Radio Eriwan | Name des Senders |
| Station Color | General/stationcolor | #FFAA00 | Textfarbe Stationsname |
| Slogan | General/slogan | Your question is our motivation | Slogan / Claim |
| Slogan Color | General/slogancolor | #FFAA00 | Textfarbe Slogan |
Eine Live-Vorschau (StationNameDemo, SloganDemo) zeigt die Eingaben sofort an.
Für jede LED (Gruppen LED1–LED4):
| Einstellung | Schlüssel | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Aktiviert | used | true | LED auf dem Hauptbildschirm anzeigen |
| Text | text | siehe unten | Beschriftung der LED |
| Active BG Color | activebgcolor | #FF0000 | Hintergrundfarbe (aktiv) |
| Active Text Color | activetextcolor | #FFFFFF | Textfarbe (aktiv) |
| Autoflash | autoflash | false | Dauerblinken alle 500 ms |
| 20sec flash | timedflash | false | 20 Sekunden blinken, dann automatisch aus |
Standard-LED-Texte:
| LED | Text |
|---|---|
| LED1 | ON AIR |
| LED2 | PHONE |
| LED3 | DOORBELL |
| LED4 | EAS ACTIVE |
Gemeinsame inaktive Farben (Gruppe LEDS):
| Einstellung | Schlüssel | Standard |
|---|---|---|
| Inactive BG Color | inactivebgcolor | #222222 |
| Inactive Text Color | inactivetextcolor | #555555 |
| Einstellung | Schlüssel | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Logo Path | Clock/logopath | :/astrastudio_logo/... | Pfad zum Logo-Bild |
| Logo Position | Clock/logoUpper | false (unten) | Logo oben oder unten in der Uhr |
Schaltflächen: ... (Dateiauswahl), reset (Standard-Logo wiederherstellen).
| Einstellung | Schlüssel | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Clock Face | Clock/face | digital | digital, analog, analog_numbers, analog_studio, analog_railway, analog_24h_smooth, analog_24h_ticking (analog_24h ist Alias für Smooth) |
| Digital (Legacy) | Clock/digital | true | Wird mit Clock/face mitgeschrieben (true = Digital) |
| Hours LEDs | Clock/digitalhourcolor | #3232FF | Farbe Stunden-LEDs |
| Seconds LEDs | Clock/digitalsecondcolor | #FF9900 | Farbe Sekunden-LEDs |
| Digits LEDs | Clock/digitaldigitcolor | #3232FF | Farbe aller Ziffern |
| Show seconds | Clock/showSeconds | false | Sekunden anzeigen |
| Seconds Layout | Clock/showSecondsInOneLine | false | separate oder in one line |
| Static colon | Clock/staticColon | false | Doppelpunkt statisch (nicht blinkend) |
| Use textclock | Clock/useTextClock | true | Textuhr (z. B. „it's 3 o'clock") |
| Replace IPs after 10s | General/replacenow | false | Nach IP-Anzeige Text ersetzen |
| Replace with text | General/replacenowtext | (leer) | Ersatztext für NOW-Zeile |
| Einstellung | Schlüssel | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Always start in fullscreen mode | General/always_start_fullscreen | false | Immer im Vollbild starten, auch wenn die letzte Session im Fenster war |
Apply wechselt das aktuelle Fenster nicht; die Option gilt beim nächsten Start. Ohne sie stellt OnAirScreen weiterhin den letzten Vollbild-Zustand wieder her (General/fullscreen, Standard an).
| Einstellung | Schlüssel | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Check for updates | General/updatecheck | false | Automatische Update-Prüfung beim Start |
| Update Key | General/updatekey | (leer) | Update-Schlüssel für kostenpflichtige Versionen (siehe Hinweis unten) |
| Include Beta Versions | General/updateincludebeta | false | Beta-Versionen einschließen |
Die Update-Funktion ist für vorkompilierte (kostenpflichtige) Versionen gedacht.
Für die Update-Prüfung in der kostenpflichtigen Version muss ein Update Key eingegeben werden. Diesen erhältst du nach der Bestellung im Kundenportal unter customer.astrastudio.de. Eine Lizenz gilt für einen PC oder einen Raspberry Pi. Das Feld ist maskiert; mit dem durchgestrichenen Auge wird es sichtbar.
Shop-Builds müssen aktiviert werden. Selbst gebaute OpenSource-Builds nicht.
Passt diese Aktivierung für deinen Einsatz nicht, schreib uns über das Kontaktformular. Wir erarbeiten dann eine maßgeschneiderte Lösung.
Dieselben Aktionen gibt es in den Web-UI-Einstellungen.
| Einstellung | Schlüssel | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| UDP Port | Network/udpport | 3310 | Port für UDP-Befehle |
| HTTP Port | Network/httpport | 8010 | Port für HTTP/Web-UI |
| Multicast Address | Network/multicast_address | 239.194.0.1 | Multicast-Adresse für UDP |
| Web Settings PIN | Network/websettingspin | (leer) | Optionale PIN für das Settings-Overlay der Web-UI und für HTTP CMD:REBOOT / CMD:SHUTDOWN (als Hash gespeichert). Leer = keine PIN. Feld leer lassen, um die aktuelle PIN zu behalten; - entfernt sie. Andere Remote-Control-Befehle bleiben ungeschützt. |
| Einstellung | Schlüssel | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| enable MQTT support | MQTT/enablemqtt | false | MQTT-Integration einschalten |
| MQTT Server | MQTT/mqttserver | localhost | Broker-Hostname/IP |
| MQTT Server Port | MQTT/mqttport | 1883 | Broker-Port |
| MQTT User | MQTT/mqttuser | (leer) | Benutzername (optional) |
| MQTT Password | MQTT/mqttpassword | (leer) | Passwort (optional) |
| MQTT Device Name | MQTT/mqttdevicename | OnAirScreen | Gerätename in Home Assistant |
MQTT-Passwort und API-Keys sind maskiert; mit dem durchgestrichenen Auge werden sie sichtbar.
MQTT Base Topic: onairscreen + letzte 6 Hex-Zeichen der MAC-Adresse, z. B. onairscreen_a1b2c3.
| Einstellung | Schlüssel | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| enable OSC support | OSC/enableosc | false | OSC-Fernsteuerung einschalten |
| OSC Listen Port | OSC/oscport | 8000 | UDP-Port für eingehende OSC |
| OSC Send Host | OSC/oscsendhost | (leer) | Ziel für Status-Push (Companion-IP); leer = kein Push |
| OSC Send Port | OSC/oscsendport | 9000 | Ziel-UDP-Port (Companion-Feedback-Port) |
Send Host wird nur für unaufgeforderten Status-Push gebraucht (Companion-Button-Feedback). Abfragen antworten immer an den UDP-Absender.
| Einstellung | Schlüssel | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| enable SNMP support | SNMP/enablesnmp | false | SNMPv2c/v3-Agent einschalten |
| SNMP Listen Port | SNMP/snmpport | 1161 | UDP-Port. 161 braucht OS-Rechte |
| sysContact | SNMP/syscontact | (leer) | MIB-2 sysContact |
| sysLocation | SNMP/syslocation | (leer) | MIB-2 sysLocation |
| v2c Read Community | SNMP/snmpcommunity | public | Leer = v2c aus. Maskiert |
| v2c Write Community | SNMP/snmpwritecommunity | (leer) | Leer = v2c nur lesen. Maskiert |
| v3 User | SNMP/snmpv3user | (leer) | Leer = v3 aus |
| v3 Auth Password | SNMP/snmpv3authpass | (leer) | SHA-256. Leer = noAuthNoPriv (nur Test). Maskiert |
| v3 Priv Password | SNMP/snmpv3privpass | (leer) | AES-128. Leer = authNoPriv, wenn Auth gesetzt. Maskiert |
| enable SNMP traps | SNMP/enabletraps | false | Traps an das NMS senden |
| Trap Host | SNMP/snmptraphost | (leer) | NMS-Hostname/IP |
| Trap Port | SNMP/snmptrapport | 162 | NMS-Trap-Port |
| Trap Version | SNMP/snmptrapversion | v2c | v2c oder v3 |
| Trap Community | SNMP/snmptrapcommunity | public | Community für v2c-Traps. Maskiert |
| trap on silence | SNMP/trap_silence | true | Trap bei Silence an/aus |
| trap on warning | SNMP/trap_warning | true | Trap bei WARN-Textwechsel |
| trap on LED change | SNMP/trap_leds | false | Trap bei LED an/aus (kann laut werden) |
Mindestens eine v2c-Community oder ein v3-User muss gesetzt sein, sonst startet der Agent nicht. Community- und v3-Passwörter sind maskiert.
Mehrere OnAirScreens im LAN (Multicast-Discovery über den Instanznamen) oder per Host/HTTP-Port verbinden. Instanznamen müssen eindeutig sein; eine Kollision wird in Settings und der Web-UI angezeigt, Apply wird abgelehnt. Es gibt keine festen Master/Slave-Rollen: jede Instanz kann Replicas pushen und Sources abonnieren. Runtime-Status wird bei Änderung gepusht, nicht per Dauer-HTTP-Poll an alle Peers. Host-lokale WARN-Texte (QUITTING ONAIRSCREEN, Reboot/Shutdown, NTP) bleiben auf diesem Screen.
Replicas (dieser Screen ist die Quelle): Instanzen aus der Nearby-Liste hinzufügen. Apply schreibt Follow auf dem Ziel und schickt den kompletten Runtime-Status: LED1–4 (Zustand, Beschriftung, Autoflash/Timedflash), AIR1–4 (Zustand, Sekunden, ToH/Countdown), NOW / NEXT / WARN (inkl. Warn-Stack). Uhr, Meter, GPIO-Verdrahtung, Netzwerkports und der Instanzname bleiben lokal. 1→n wird einmal an der Quelle konfiguriert.
Sources (dieser Screen ist das Ziel): z. B. Studio-1 / LED1 → LED1 und Studio-2 / LED1 → LED2 für einen Flur-Tally. Signale: LED1–4, AIR1–4, NOW, NEXT, WARN, Silence oder Follow all. Follow all kopiert den kompletten Runtime-Status, Local target und Invert sind dann ohne Wirkung. Invert gilt für boolesche Signale. Custom sind Extra-API-Befehle (Semikolon), die feuern wenn die Quelle aktiv ist — zusätzlich zum Local target. Local target Custom only nutzt nur diese Befehle, ohne lokale LED/AIR/Text.
Nur ein Full-Follow pro Screen. Ist er schon Replica von Studio-1, kann Studio-2 ihn nicht zusätzlich als Replica eintragen (HTTP 409). Mappings anderer Instanzen bleiben für unbelegte Felder erlaubt. Offline-Quellen halten den letzten Zustand (kein automatisches Alles-AUS). Replica entfernen löscht Follow auf dem Ziel und lässt die Lampen stehen.
Discovery: Multicast 239.194.0.2 UDP 3311 (nicht die Befehlsgruppe 239.194.0.1:3310). HTTP /api/link/follow, /unfollow, /snapshot ohne Web-Settings-PIN (wie UDP/HTTP-Commands).
| Einstellung | Schlüssel | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Enable instance linking | Links/enabled | false | Replicas pushen und Mappings anwenden. Namens-Discovery für Eindeutigkeit läuft immer. |
| Replica n | Links/replicaN_* | aus | Ziel-Instanz (Dropdown der Nearby-Screens, oder Name tippen). Host leer lassen, dann kommt die aktuelle IP vom Namen (DHCP-fest). Host nur als Fallback, wenn Multicast sie nicht erreicht, oder um bei Namenskollision eine Maschine zu wählen. |
| Map n | Links/mapN_* | aus | Source-Instanz (Nearby-Dropdown pro Zeile), Signal, lokales Ziel, Invert, Custom-Command. Host leer = per Name finden. |
| Replica of | Links/follow_instance | (leer) | Wird gesetzt, wenn ein anderer Screen diese Instanz als Replica einträgt |
| Einstellung | Schlüssel | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Date format | Formatting/dateFormat | dddd, dd. MMMM yyyy | Qt-Datumsformat |
| Time format | Formatting/isAmPm | false (24h) | 24-Stunden oder AM/PM |
| Textclock Language | Formatting/textClockLanguage | English | Sprache der Textuhr |
Verfügbare Textuhr-Sprachen: English, German, Dutch, French
Datumsformat-Platzhalter (Qt-Notation, Auszug):
| Platzhalter | Bedeutung |
|---|---|
d / dd | Tag (1–31 / 01–31) |
ddd / dddd | Wochentag (kurz / lang) |
M / MM | Monat (1–12 / 01–12) |
MMM / MMMM | Monatsname (kurz / lang) |
yy / yyyy | Jahr (2 / 4 Stellen) |
| Einstellung | Schlüssel | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| show Weather Widget | WeatherWidget/owmWidgetEnabled | false | Wetter-Widget aktivieren |
| API Key | WeatherWidget/owmAPIKey | (leer) | OpenWeatherMap API-Schlüssel |
| City ID | WeatherWidget/owmCityID | 2643743 (London) | OpenWeatherMap City-ID |
| Language | WeatherWidget/owmLanguage | English | Sprache der Wetterbeschreibung |
| Unit | WeatherWidget/owmUnit | Celsius | Celsius, Fahrenheit oder Kelvin |
Städtenamen neben City ID eingeben, Find (oder Return) drücken und einen Treffer in der Liste wählen. Die City-ID wird automatisch eingetragen; die ID kann weiterhin manuell gesetzt werden. Das Widget zeigt den gesuchten Stadtnamen, nicht den OpenWeatherMap-Stations- oder Stadtteilnamen. Der API-Key ist maskiert; mit dem durchgestrichenen Auge wird er sichtbar.
Test API: Schaltfläche zum Testen der API-Verbindung mit aktuellen Einstellungen.
Verfügbare Wetter-Sprachen: Arabic, Bulgarian, Catalan, Czech, German, Greek, English, Persian (Farsi), Finnish, French, Galician, Croatian, Hungarian, Italian, Japanese, Korean, Latvian, Lithuanian, Macedonian, Dutch, Polish, Portuguese, Romanian, Russian, Swedish, Slovak, Slovenian, Spanish, Turkish, Ukrainian, Vietnamese, Chinese Simplified, Chinese Traditional
Weitere Informationen: WeatherWidget Guide
Für jeden AIR-Timer (Gruppe Timers):
| Einstellung | Schlüssel | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Aktiviert | TimerAIR{n}Enabled | true | Timer auf Hauptbildschirm anzeigen |
| Text | TimerAIR{n}Text | siehe unten | Label des Timers |
| Active BG Color | AIR{n}activebgcolor | #FF0000 | Hintergrundfarbe (aktiv) |
| Active Text Color | AIR{n}activetextcolor | #FFFFFF | Textfarbe (aktiv) |
| Icon Path | air{n}iconpath | Standard-Icon | Pfad zum Timer-Icon |
Standard-AIR-Bezeichnungen und Icons:
| Timer | Standard-Text | Standard-Icon | Funktion |
|---|---|---|---|
| AIR1 | Mic | Mikrofon-Icon | Mikrofon-Stoppuhr |
| AIR2 | Phone | Telefon-Icon | Telefon-Stoppuhr |
| AIR3 | Timer | Timer-Icon | Radio-Timer (Hoch-/Runterzählen, Top-of-Hour) |
| AIR4 | Stream | Antennen-Icon | Stream-Timer |
| Einstellung | Schlüssel | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| TOTH Timer Text | TimerTOTHText | TOTH Timer | AIR3-Beschriftung, solange der Top-of-Hour-Countdown aktiv ist |
| AIR Min Width | TimerAIRMinWidth | 200 | Mindestbreite der AIR-Anzeigen (Pixel) |
Für jedes UI-Element kann Schriftart, -größe und -stärke individuell gesetzt werden:
| Element | Gruppe Fonts | Standard |
|---|---|---|
| LED1–4 | LED{n}FontName/Size/Weight | Roboto, 32pt, Bold |
| AIR1–4 | AIR{n}FontName/Size/Weight | Roboto, 24pt, Bold |
| Station Name | StationNameFontName/Size/Weight | Roboto, 24pt, Bold |
| Slogan | SloganFontName/Size/Weight | Roboto, 18pt, Bold |
Die Familien-Combo listet Application Fonts (inkl. mitgeliefertem Roboto und Noto Sans). Die Größe ist ein Punkt-SpinBox (8–96 pt), Bold schaltet die Stärke, Reset stellt Roboto mit Default-Größe und Bold für die Zeile wieder her. Die Vorschau zeigt Beispieltext in der gewählten Schrift.
Zusätzlich werden Schriftarten aus dem fonts/-Verzeichnis beim Start geladen.
Die Anzeigeuhr kann der lokalen Systemuhr, einem NTP-Server, einem PTPv2-Master (IEEE 1588-2008) oder SMPTE-LTC folgen (Leo-Bodnar-LBE-1110-USB-Serial oder Dekodierung von einem lokalen Audioeingang). OnAirScreen ändert die Betriebssystem-Uhr nie. NTP und PTP steuern eine eigene Zeitbasis (time.monotonic()); ein Sprung der Systemuhr bewegt die Studio-Uhr nicht. LTC darf springen, stehenbleiben und enthält Frames (HH:MM:SS:FF).
Datum, Textuhr und AIR3-Top-of-Hour folgen derselben Wandzeit wie die große Uhr, wenn die Quelle Local, NTP oder PTP ist. Bei LTC bleiben sie auf der Systemzeit, weil LTC kein Kalenderdatum hat.
| Einstellung | Schlüssel | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Time Source | TimeSource/source | local | local, ntp, ptp oder ltc |
| Enable NTP-Check | NTP/ntpcheck | true | Warnung bei Abweichung vom NTP-Server oder wenn der Server nicht erreichbar ist |
| NTP Server | NTP/ntpcheckserver | pool.ntp.org | NTP-Server für NTP als Zeitquelle und für die optionale NTP-Prüfung |
| PTP Interface | TimeSource/ptp_iface | (leer) | IPv4-Adresse des PTP-Netzwerkinterfaces (unabhängig von AoIP) |
| PTP Domain | TimeSource/ptp_domain | 0 | IEEE-1588-Domain (0–255) |
| LTC Input | TimeSource/ltc_input | serial | serial (LBE-1110) oder audio (lokale PortAudio-Dekodierung) |
| LTC Serial Port | TimeSource/ltc_port | (leer) | USB-Serial-Gerät des LBE-1110; leer = Auto |
| LTC Audio Device | TimeSource/ltc_audio_device | (leer) | Lokales Capture-Gerät; leer = System-Default |
| LTC Channel | TimeSource/ltc_audio_channel | 0 | 0 = Links, 1 = Rechts |
| LTC-Unlock-Warnung | TimeSource/ltc_warn | false | WARN-Text bei LTC-Verlust; die LED LTC NOT LOCKED bleibt immer aktiv |
Local System Clock: Anzeige = Systemuhr. Mit NTP-Check wird die Systemuhr mit dem NTP-Server verglichen (Abweichung > 0,3 s oder Fehler → Warnung, Priorität -1).
NTP Server: OnAirScreen fragt das Feld NTP Server ab und steuert eine eigene Uhr. Nach dem ersten gültigen Sample wird die OS-Zeit nicht mehr verwendet. Das Feld bleibt editierbar, auch wenn NTP-Check aus ist. Bei NTP-Verlust läuft die letzte Zeit weiter, plus Warnung.
PTPv2 IEEE 1588-2008: Software-Slave auf Multicast 224.0.1.129 UDP 319/320, Delay-Mechanismus E2E. Typische Genauigkeit im Millisekundenbereich (kein Hardware-Timestamping). Das Interface unabhängig vom AoIP-Interface der Audio Meters wählen. Bei Sync-Verlust: letzte Zeit läuft weiter, plus Warnung. Wenn UDP 319/320 nicht gebunden werden kann (Ports schon belegt), versucht der Slave alle paar Sekunden erneut; Lock-LED und WARN zeigen PTP ERROR, bis die Ports frei sind. Details stehen im Log. Unter Linux und Raspberry Pi OS installieren Shop-.deb/.rpm/SD-Images den Helper /usr/lib/onairscreen/oas-ptp-bind für UDP 319/320.
LTC: Eine Zeitquelle mit zwei Eingängen. Die Framerate wird aus den eingehenden Frames abgeleitet (24 / 25 / 30). Bei LTC-Verlust wird der letzte Timecode gehalten (LTC NOT LOCKED). Die großen WARN-Meldungen (waiting for LTC lock, Clock not LTC synchronized, LTC reader not connected) sind standardmäßig aus, damit Scrubben/Videoschnitt WARN nicht flutet; Show LTC unlock warning einschalten, wenn sie gewünscht sind. Die Lock-LED zeigt immer LTC LOCK / LTC NOT LOCKED. NTP-Check vergleicht weiterhin die OS-Uhr mit dem NTP-Server, nicht den Timecode.
LBE-1110 Serial: USB-CDC-virtueller Seriellport eines Leo-Bodnar-LBE-1110; keine Treiber. Auto wählt ein Leo-Bodnar-Gerät (USB-VID 0x1DD2) oder einen LBE-1110-/CDC-Port.
Audio Input: Dekodiert SMPTE-LTC (Biphase-Mark) von einem lokalen PortAudio-Capture-Gerät, unabhängig von den Audio Meters (kein Livewire/AES67). Kanal Links oder Rechts (Standard Links). Auf manchen Hosts kann dasselbe Gerät nicht zweimal geöffnet werden — wenn die Meters diesen Eingang schon nutzen, für LTC ein anderes Gerät wählen.
Die Lock-LED unten rechts ist grün, wenn die gewählte Quelle eingerastet ist, sonst rot. Daneben: PTP LOCK / PTP NOT LOCKED / PTP ERROR, NTP LOCK / NTP NOT LOCKED, LTC LOCK / LTC NOT LOCKED oder LOCAL.
Empfehlung: Einen lokalen NTP-Server im Studio-Netzwerk verwenden, da
pool.ntp.orgzeitweise unzuverlässig sein kann.
Stereo-Pegelanzeige am linken Bildschirmrand: L/R (Sample-Peak, True Peak oder BBC PPM), ein einzelner Programme-LUFS-Balken (EBU R128) oder beides. L/R füllen mit RMS und legen den aktuellen Peak darüber. Programme-LUFS ist ein Balken (Momentary M, Short-term-S-Tick). Integrated I und LRA sind standardmäßig aus und starten mit LUFSI:START (Web-UI, MQTT-Home-Assistant-Schalter, Companion, OSC, UDP/HTTP oder Rechtsklick / Lang-Klick). LUFSI:RESET startet eine laufende Session neu; ist sie gestoppt, verschwinden I und LRA im Meter. Rechtsklick oder Lang-Klick auf den Main Screen → Start I+LRA, Stop I+LRA oder Reset I+LRA. Konfiguration unter Settings → Audio Meters.
Bestehende Configs mit Audio/unit=lufs (ohne layout) werden auf Layout lufs und L/R-Unit dbtp gemappt.
| Einstellung | Schlüssel | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Enable Audio Meters | Audio/enabled | true | Meter-Spalte anzeigen |
| Audio Source | Audio/source | device | device, livewire oder aes67 |
| Audio Input | Audio/input_device | (leer) | PortAudio-Gerätename (bei Source = Local Input) |
| Livewire Channel | Audio/livewire_channel | 1 | Livewire-Kanal 1–32767 (auch über Livewire Source) |
| AoIP Interface | Audio/livewire_iface | (leer) | IPv4 für Livewire/AES67-IGMP-Join; leer = Default |
| AES67 Stream ID | Audio/aes67_id | (leer) | SDP-Origin-Hash des gewählten Streams |
| AES67 Address | Audio/aes67_addr | (leer) | Multicast-Adresse für RTP-Capture |
| AES67 Port | Audio/aes67_port | 5004 | RTP-UDP-Port |
| AES67 Name | Audio/aes67_name | (leer) | Anzeigename aus SDP s= |
| AES67 Codec | Audio/aes67_codec | L24 | L16 oder L24 |
| AES67 Sample Rate | Audio/aes67_rate | 48000 | 44100, 48000 oder 96000 |
| AES67 Channels | Audio/aes67_channels | 2 | Kanalzahl im Stream (Meter nutzt die ersten zwei) |
| AES67 Pasted SDP | Audio/aes67_manual | false | true, wenn der Stream per Paste SDP kam |
| Meter Layout | Audio/layout | both | lr, lufs oder both |
| Display Unit | Audio/unit | dbtp | L/R-Einheit: dbfs, dbtp, bbc_ppm (PPM nur bei lr) |
| Display Style | Audio/display_style | bargraph | solid oder bargraph |
| Meter Width | Audio/meter_width | 115 | Gesamtbreite in Pixel (53–201); extra Breite verdickt sichtbare Balken |
| LUFS Reference Preset | Audio/lufs_reference_preset | ebu_r128 | ebu_r128, atsc_a85, aes_16, aes_18, custom |
| LUFS Reference | Audio/lufs_reference | -23.0 | Zielpegel in LUFS (Peg auf der Skala) |
| Peak Hold | Audio/peak_hold | true | Peak-Marke halten |
| Peak Hold Seconds | Audio/peak_hold_seconds | 1.5 | Haltedauer der Peak-Marke |
| TooLoud | Audio/tooloud | true | Aktion bei True-Peak-Überschreitung |
| TooLoud Text | Audio/tooloudtext | TOO LOUD | Warntext |
| TooLoud Threshold | Audio/tooloud_threshold_dbtp | -1.0 | Schwellwert in dBTP |
| TooLoud Action | Audio/tooloud_action | warning | warning oder led |
| TooLoud LED | Audio/tooloud_led | 1 | LED 1–4 bei Action = LED |
| Enable Silence Detection | Audio/silence | false | Aktuelle Audioquelle auf Stille überwachen |
| Show WARN in OAS | Audio/silence_warn | true | Silence-Alarm als WARN auf dem Bildschirm |
| Trigger when Device/Stream is absent | Audio/silence_on_absent | true | Fehlendes Device/Stream als Stille zählen |
| Silence Message | Audio/silence_text | SILENCE | WARN-Text (nur wenn Show WARN an ist) |
| Silence Threshold | Audio/silence_threshold_dbfs | -50.0 | Sample-Peak-Schwellwert in dBFS (−90…0) |
| Max. Silence duration | Audio/silence_duration_s | 10.0 | Sekunden unter dem Schwellwert bis zum Alarm |
| Recovery time | Audio/silence_recovery_s | 2.0 | Sekunden über dem Schwellwert bis zum Löschen |
| HTTP GET URL | Audio/silence_http_url | (leer) | Optionale URL, einmalig beim Trigger aufgerufen |
Silence Detection nutzt dieselbe Audioquelle wie die Meter (Local Input, Livewire oder AES67). Der Schwellwert ist immer Sample-Peak dBFS, unabhängig von der Meter-Anzeige. Capture läuft weiter, wenn Silence Detection an ist, auch wenn die Meter ausgeblendet sind.
Der Alarm rastet, wenn der Pegel die Duration lang unter dem Schwellwert bleibt, und löst nach der Recovery-Zeit über dem Schwellwert wieder. Show WARN in OAS ist unabhängig vom API/MQTT-Boolean: der Boolean wird aktualisiert, solange die Detection aktiv ist. Ein optionales HTTP GET wird nur bei der steigenden Flanke (false → true) ausgelöst.
Device/Stream absent: Wenn die Option an ist (Default), gilt eine Quelle, die nicht startet (kein Device, AES67 mit None, Startfehler), nach derselben Duration als Stille. Wenn die Option aus ist, zählen nur echte Pegel-Callbacks; Capture-Stop löscht einen hängenden Alarm. Paketverlust bei laufendem Stream (RTP-Timeout / Silence-Injection) zählt immer als Stille.
Das Bildschirm-WARN nutzt Priorität 2 (hoch) und liegt damit über TooLoud (Priorität 1). Das Flag silence in API/MQTT ist unabhängig von texts.warn und von warning/active.
Livewire: Der Rechner muss im AoIP-/Livewire-VLAN liegen (IGMP/Multicast). Solange die Settings (Desktop-Dialog oder WebUI-Overlay) offen sind, erscheinen announced Quellen in Livewire Source (239.192.255.3 UDP 4001, nur Standard-Stereo-Streams). Quelle wählen oder Kanalnummer eintippen. Kanal N entspricht Multicast 239.192.0.0 + N auf UDP-Port 5004 (48 kHz / 24‑Bit Stereo RTP). Nach Apply läuft der Empfang mit gespeichertem Kanal weiter, auch wenn die Ads verstummen.
AES67: SAP-Discovery lauscht auf 239.255.255.255 und RFC 2974 224.2.127.254 UDP 9875, solange der Einstellungsdialog oder das WebUI-Overlay offen ist. Die Stream-Liste aktualisiert sich live nur wenn Streams dazukommen oder verschwinden (kein Flackern bei unveränderter Liste). Die Combo hat immer None (kein Stream). SAP-Einträge verschwinden, wenn sie nicht mehr announced werden (Deletion oder Timeout). Paste SDP, falls ein Gerät nicht per SAP announced — diese Einträge bleiben in der Liste und sind mit pasted SDP gekennzeichnet. Unterstützt: L16/L24 bei 44,1/48/96 kHz, 1–64 Kanäle (Meter zeigt Kanal 1–2). Dante-AES67-SAP-Streams erscheinen wie andere (a=keywords:Dante nur als Label). Kein PTP und kein Playout — nur Metering. Nach Apply läuft der Empfang mit gespeicherter Adresse/Port weiter, auch wenn SAP gerade schweigt. Apply mit None beendet den AES67-Empfang und setzt das Meter zurück.
Lokaler Eingang: unter macOS Mikrofon-Berechtigung für OnAirScreen.
GPIO legt Kontakte, Livewire-Source-Pins und MIDI-Befehle auf dieselben LED- und AIR-Kommandos wie die Netzwerk-API. Einstellen unter Settings → GPIO. Innere Reiter (oben): Raspberry Pi, Axia Livewire, MIDI und Logic. Pi, Livewire und MIDI können gleichzeitig aktiv sein. Logic verknüpft On/Off-Pegel aus allen dreien.
Raspberry-Pi-GPIO-Eingänge legen Mixer-GPI-Kontakte. Nur auf dem Raspberry Pi verfügbar; auf anderen Plattformen zeigt dieser Unter-Tab „not available“.
Pi-GPIO ist 3,3 V. Mixer-GPI ist oft 5–24 V oder Open Collector — immer ein PC817-Isolationsmodul verwenden. Potenzialfreie Relaiskontakte nach GND dürfen direkt angeschlossen werden (interner Pull-up, Invert an).
| Einstellung | Schlüssel | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Enable GPIO | GPIO/enabled | false | Konfigurierte BCM-Pins überwachen |
| Debounce | GPIO/debounce_ms | 50 | Prellen kürzer als dieses Intervall ignorieren (ms) |
| GPIn Enable | GPIO/gpiN_enabled | GPI1–2 an, 3–8 aus | Diesen Eingang nutzen |
| GPIn Name | GPIO/gpiN_name | (leer) | Kurzes Label für Logic-Regeln, z. B. MIC1 |
| GPIn BCM pin | GPIO/gpiN_pin | 17, 27, 5, 6, 12, 13, 16, 22 | Nur sichere BCM-Pins |
| GPIn Invert | GPIO/gpiN_invert | true | An: Kontakt nach GND ist aktiv (Pull-up) |
| GPIn Mode | GPIO/gpiN_mode | level | level, rising, falling, both |
| GPIn Actions | GPIO/gpiN_action | LED1 / AIR3 | Eine oder mehrere von LED1–4, AIR1–4, AIR3/AIR4 Reset (kommagetrennt) |
| GPIn Command | GPIO/gpiN_command | (leer) | Zusätzliche API-Kommandos, getrennt durch Semikolon |
Level (typisch Tally/Fader): geschlossen sendet LED1:ON / AIR3:ON für jede gewählte Action, offen sendet OFF. Custom-Kommandos nur bei geschlossenem Kontakt. Rising / Falling / Both senden TOGGLE (oder Reset / die Custom-Kommandos) auf dieser Flanke. Ein altes CUSTOM im Action-Feld bedeutet weiterhin „nur Custom-Kommandos“.
Werks-Mapping für zwei Mixer-GPI-Leitungen: GPI1 BCM 17 → LED1 (ON AIR), GPI2 BCM 27 → AIR3 (Radio-Timer). GPIO aktivieren und Kontakte über ein PC817-Modul (oder trockene Relais nach GND) anschließen.
Sichere BCM-Pins: 5, 6, 12, 13, 16, 17, 22, 23, 24, 25, 26, 27 (nicht I2C 2/3 oder UART 14/15).
Der 40-polige GPIO-Header ist derselbe auf Raspberry Pi 3, 4, 400, 5, 500, Zero 2 W und dem CM4/CM5-IO-Board-Header. In den Settings gelten BCM-Nummern, nicht die physischen Stiftnummern.
PC817-Modul (empfohlen bei Mixer-GPI 5–24 V oder Open Collector):
Jeder Mixer-GPI besteht aus zwei Adern: IN1–IN8 dieses Kanals und das GND der Eingangsseite. Auf der Pi-Seite denselben Kanal OUT1–OUT8 an den BCM-Pin und das GND der Ausgangsseite an Pi-GND (GPI1 → IN1/OUT1, GPI2 → IN2/OUT2, …). Invert anlassen (aktiv = Pin nach GND gezogen). Beispiel: Hailege 8-Kanal-PC817-Isolationsmodul (Amazon-Affiliate-Link).
Nur trockener Relaiskontakt (bereits isoliert, keine Spannung am Mixer-GPI):
Keine 5 V oder 12/24 V direkt auf einen GPIO-Pin legen.
Werks-Defaults am Header (Platine mit USB/Ethernet nach unten; Stift 1 ist bei den meisten Boards die 3,3-V-Ecke am SD-/Power-Ende):
| OAS-Eingang | BCM | Header-Stift | Typische Nutzung |
|---|---|---|---|
| GPI1 | 17 | 11 | ON AIR (LED1) |
| GPI2 | 27 | 13 | Radio-Timer (AIR3) |
| Masse | — | 6, 9, 14, 20, 25, 30, 34, 39 | gemeinsames GND |
Sichere BCM-Pins und zugehörige Header-Stifte (diese Werte unter BCM pin):
| BCM | Header | BCM | Header | BCM | Header |
|---|---|---|---|---|---|
| 5 | 29 | 12 | 32 | 22 | 15 |
| 6 | 31 | 13 | 33 | 23 | 16 |
| 16 | 36 | 17 | 11 | 24 | 18 |
| 26 | 37 | 27 | 13 | 25 | 22 |
Pinout-Referenzen (40-poliger Header, BCM-Nummerierung):
Axia-Livewire-GPIO folgt Source-Pins (Operator-Mic, Guest-Mic, Line, …) und legt sie auf dieselben LED- und AIR-Kommandos. OnAirScreen liest GPIO nur (es schreibt kein GPI zurück zur Konsole). Verfügbar auf allen Plattformen. Unter-Tab Axia Livewire.
Zwei Modi:
239.192.255.4. Die Mapping-Spalte Channel ist der Livewire-Audiokanal dieser Quelle. Der Rechner muss im AoIP-/Livewire-VLAN liegen (IGMP/Multicast); dasselbe Interface wie bei den Livewire-Audio-Metern wählen (leer = Default-Route).Typisches Mikrofon-ON-AIR-Profil: GPO Pin 1 ist die ON-Lampe (latchend, solange der Kanal ON ist; bei TALK/MUTE oft aus). GPI 1 wäre der ON-Befehl zur Konsole — OAS sendet das nicht.
| Einstellung | Schlüssel | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Enable Livewire GPIO | GPIO/lw_enabled | false | Livewire-GPIO folgen (Multicast oder LWRP) |
| Mode | GPIO/lw_transport | multicast | multicast oder lwrp |
| Host | GPIO/lw_host | (leer) | Geräte-IPv4 (LWRP) |
| Port | GPIO/lw_port | 93 | LWRP-TCP-Port |
| Password | GPIO/lw_password | (leer) | Optionales LWRP-LOGIN-Passwort |
| AoIP-Interface | Audio/livewire_iface | (leer) | IPv4-Interface für IGMP (Multicast-Modus; wie Audio-Meter) |
| Debounce | GPIO/lw_debounce_ms | 50 | Prellen kürzer als dieses Intervall ignorieren (ms) |
| GPIn Enable | GPIO/lw_gpiN_enabled | Zeilen 1–2 an | Diese Mapping-Zeile nutzen |
| GPIn Name | GPIO/lw_gpiN_name | (leer) | Kurzes Label für Logic-Regeln, z. B. MIC1 |
| GPIn Channel/Port | GPIO/lw_gpiN_channel | 1, 2, dann Zeile n | Livewire-Kanal (Multicast) oder GPIO-Port am Gerät (LWRP), 1–32767 |
| GPIn Direction | GPIO/lw_gpiN_dir | gpo | gpo (von der Konsole) oder gpi (zur Konsole) |
| GPIn Pin | GPIO/lw_gpiN_pin | 1 | Pin 1–5 auf diesem Kanal/Port |
| GPIn Invert | GPIO/lw_gpiN_invert | false | Aus: Livewire Low (L/l) ist aktiv |
| GPIn Mode | GPIO/lw_gpiN_mode | level | level, rising, falling, both |
| GPIn Actions | GPIO/lw_gpiN_action | LED1 / AIR3 | Eine oder mehrere von LED1–4, AIR1–4, AIR3/AIR4 Reset (kommagetrennt) |
| GPIn Command | GPIO/lw_gpiN_command | (leer) | Zusätzliche API-Kommandos, getrennt durch Semikolon |
Werks-Mapping (Master Enable Livewire GPIO bleibt aus): Zeile 1 Kanal/Port 1 GPO Pin 1 → LED1, Zeile 2 Kanal/Port 2 GPO Pin 1 → AIR3.
Multicast ist 239.192.255.4 UDP 2055 (GPIO-Node → Konsole) und 2060 (Konsole → Node). OAS joined beide. Nach dem Join fordert OAS den aktuellen Pin-Zustand an, damit ein Mikrofon, das beim Start schon ON ist, die LED setzt.
LWRP: OAS öffnet TCP 93, sendet LOGIN (mit Passwort, falls gesetzt), ADD GPI, ADD GPO und fragt dann jeden beobachteten Port ab, damit ein Mikrofon, das beim Start schon ON ist, die LED setzt. Bei Verbindungsabbruch wird neu verbunden.
Level (typische ON-Lampe): GPO 1 low sendet LED1:ON, high sendet OFF. Invert bleibt aus, außer die Konsolen-Polarität ist umgekehrt.
MIDI liest ein Eingangs-Interface (Settings → GPIO → MIDI) und legt Note- oder CC-Befehle auf dieselben LED- und AIR-Kommandos. Learn wartet bis zu 10 Sekunden auf die nächste Note oder den nächsten CC und füllt Kanal, Typ und Nummer. Clock, Active Sensing und SysEx werden ignoriert.
| Einstellung | Schlüssel | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Enable MIDI | GPIO/midi_enabled | false | Am gewählten Interface mithören |
| Interface | GPIO/midi_port | (leer) | Name des Eingangs. Ein fehlendes Gerät bleibt als „not connected“ stehen |
| Debounce | GPIO/midi_debounce_ms | 20 | Oneshot und Toggle fassen einen Burst kürzer als dieses Intervall als einen Druck zusammen (ms) |
| MIDIn Enable | GPIO/midiN_enabled | false | Diese Zeile nutzen |
| MIDIn Name | GPIO/midiN_name | (leer) | Kurzes Label für Logic, z. B. PAD |
| MIDIn Channel | GPIO/midiN_channel | 1 | MIDI-Kanal 1–16 |
| MIDIn Type | GPIO/midiN_kind | note | note oder cc |
| MIDIn Number | GPIO/midiN_number | 0 | Noten- oder CC-Nummer, 0–127 |
| MIDIn Threshold | GPIO/midiN_threshold | 64 | CC ab diesem Wert ist aktiv |
| MIDIn Behavior | GPIO/midiN_behavior | follow | follow (On/Off), oneshot oder toggle |
| MIDIn Invert | GPIO/midiN_invert | false | On/Off tauscht den Haltepegel. Oneshot sendet OFF statt ON |
| MIDIn Actions | GPIO/midiN_action | (leer) | LED1–4, AIR1–4, AIR3/AIR4 Reset |
| MIDIn Command | GPIO/midiN_command | (leer) | Zusätzliche API-Kommandos, semikolongetrennt |
On/Off hält den Pegel: Note On (Velocity > 0) oder ein CC ab der Schwelle sendet LED1:ON, Note Off oder ein CC unter der Schwelle sendet OFF. Oneshot sendet einmal pro Druck LED1:ON, mit Invert LED1:OFF. Toggle sendet einmal pro Druck LED1:TOGGLE. Reset und Custom feuern bei beiden einmal, auch bei invertiertem Oneshot. Beide lösen erneut aus, auch wenn der Controller nie ein Note Off schickt. Ein Regler, der oberhalb der Schwelle weiter CCs sendet, bleibt ein Burst. Zwei eingeschaltete Zeilen mit demselben Kanal, Typ und derselben Nummer feuern beide, und der Tab zeigt eine Warnung. Solange die Einstellungen offen sind, blinkt eine eingeschaltete Zeile, wenn eine Note oder ein CC mit ihrem Kanal, Typ und ihrer Nummer ankommt.
In Logic stehen nur On/Off-Zeilen. Oneshot und Toggle fehlen im Logic-Menü, auch wenn die Zeile eingeschaltet ist und einen Namen hat, weil sie keinen Haltepegel haben. Jede On/Off-Zeile steht in der Liste, auch wenn Enable aus ist. Dieser ausgeschaltete Eingang zählt in der Regel als aus. On/Off-Zeilen ohne Namen heißen MIDI1 … MIDI8. Mit Namen steht dort PAD (MIDI1). Damit eine MIDI-Zeile in Logic auftaucht, Behavior auf On/Off stellen.
Logic verknüpft Raspberry-Pi-, Livewire- und MIDI-On/Off-Eingänge. Jede Regel hat einen Operator, einen oder mehrere Eingänge und einen oder mehrere Ausgänge. Die Ausgänge folgen dem Gesampegel: ein Kommando geht nur raus, wenn dieses Ergebnis umschlägt. Das Eingangsmenü enthält jeden Pi-Eingang, jeden Livewire-Eingang und jede MIDI-Zeile mit Behavior On/Off. MIDI-Oneshot und MIDI-Toggle fehlen. Eine MIDI-On/Off-Zeile bleibt im Menü, wenn Enable aus ist.
| Operator | Ausgänge an | Ausgänge aus |
|---|---|---|
| OR | irgendein gewählter Eingang ist aktiv | alle gewählten Eingänge sind inaktiv |
| AND | alle gewählten Eingänge sind aktiv | irgendein gewählter Eingang ist inaktiv |
Beispiel: Pi GPI1 MIC1 und Pi GPI2 MIC2 benennen. Regel OR mit diesen beiden Eingängen und den Ausgängen LED1 und AIR1 bleibt an, solange ein Mikrofon offen ist, und geht erst aus, wenn beide zu sind.
Ausgeschaltete, fehlende oder noch nicht gesehene Eingänge zählen als aus. Eine leere Eingangsliste bleibt aus. Resets und Custom-Kommandos feuern, wenn die Regel wahr wird, nicht wenn sie falsch wird. Direkte Zeilen-Aktionen (einschließlich Flanken) laufen parallel weiter. Steuert dieselbe LED oder derselbe AIR-Timer schon eine Zeile oder eine andere Regel, zeigt die Logic-Zeile eine Warnung.
| Einstellung | Schlüssel | Standard | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Rule n Enable | GPIO/logicN_enabled | false | Diese Regel nutzen |
| Rule n Operator | GPIO/logicN_op | or | or oder and |
| Rule n Inputs | GPIO/logicN_inputs | (leer) | pi:1, lw:2, midi:3, kommagetrennt |
| Rule n Outputs | GPIO/logicN_action | (leer) | LED1–4, AIR1–4, AIR3/AIR4 Reset |
| Rule n Command | GPIO/logicN_command | (leer) | Zusätzliche API-Kommandos, wenn die Regel wahr wird |
Acht Regeln. Ein Mikrofon, das beim Start schon offen ist, schaltet eine passende Regel an, sobald der Pegel dieses Eingangs bekannt ist.
| Element | Beschreibung |
|---|---|
| Version | Aktuelle OnAirScreen-Version |
| Distribution | OpenSource oder kommerzielle Distribution |
| Settings Path | Pfad zur Konfigurationsdatei auf diesem System |
| Log Folder | Ordner mit onairscreen.log und Crash-Reports |
| Open log folder | Öffnet diesen Ordner im Dateimanager |
| Loglevel | DEBUG, INFO, WARNING, ERROR, CRITICAL, NONE |
| Enable Reset | Checkbox zum Freischalten des Reset-Buttons |
| Reset all settings | Setzt alle Einstellungen auf Standardwerte zurück (unwiderruflich) |
| Reboot | Host-Betriebssystem neu starten (mit Nachfrage) |
| Shutdown | Host-Betriebssystem herunterfahren (mit Nachfrage) |
Jede LED kann einzeln ein- und ausgeschaltet werden (Tasten 1–4, Linksklick, oder Fernsteuerung). Im aktiven Zustand werden konfigurierte Vorder- und Hintergrundfarben verwendet; im inaktiven Zustand die gemeinsamen Inaktiv-Farben.
Blinkmodi:
Alle AIR-Timer zählen die verstrichene Zeit im Format M:SS (z. B. 3:45). AIR3 zeigt ▲ (Hochzählen) oder ▼ (Runterzählen) unter dem Timer-Icon.
M// (AIR1), P/* (AIR2), oder Linksklick auf den TimerDer vielseitigste Timer mit drei Betriebsarten:
AIR3TIME:seconds oder Timer-Dialog gesetzt22:38)
Start/Stopp: Leertaste, , / ., oder Linksklick auf den Timer.
Top-of-Hour-Verhalten:
:00, startet Countdown, Beschriftung ist der konfigurierte TOTH-Timer-Text (Standard TOTH Timer)OFF/TOGGLE während aktiv): Stoppt und stellt die konfigurierte AIR3-Beschriftung wieder her"topOfHour": true und "text" mit dem konfigurierten TOTH-Timer-Text in air[3] wenn aktiv
Timer-Eingabedialog (Enter):
| Eingabe | Bedeutung |
|---|---|
2:10, 2,10 oder 2.10 | 2 Minuten 10 Sekunden (Count-Down) |
30 | 30 Sekunden (Count-Down) |
0 | Count-Up-Modus |
S oder Linksklick (Start/Stopp), Alt+S (Reset)| Zeile | API-Befehl | Beschreibung |
|---|---|---|
| NOW | NOW:TEXT | Erste Fußzeile (aktueller Titel, IP-Adressen, …) |
| NEXT | NEXT:TEXT | Zweite Fußzeile (nächster Titel, …) |
| WARN | WARN:TEXT | Warnmeldung mit rotem Warnmodus |
Maximale Textlänge: 500 Zeichen (Eingaben werden automatisch bereinigt und gekürzt).
| Priorität | Bedeutung | API-Format |
|---|---|---|
| -1 | NTP-Warnung (automatisch) | (intern) |
| 0 | Normal / Legacy | WARN:TEXT |
| 1 | Medium | WARN:1:TEXT |
| 2 | High (höchste) | WARN:2:TEXT |
Anzeigeregel: Die Warnung mit der höchsten Priorität wird angezeigt. NTP-Warnungen (-1) erscheinen nur, wenn keine andere Warnung aktiv ist. Bei aktiver Warnung werden NOW und NEXT ausgeblendet.
Warnung löschen:
| Methode | Befehl |
|---|---|
| Priorität 0 | WARN: (leerer Text) |
| Priorität 1 | WARN:1: (leerer Text nach Doppelpunkt) |
| Priorität 2 | WARN:2: (leerer Text nach Doppelpunkt) |
| Web-UI | X-Button neben der Warnung |
Taste I (oder automatisch beim Start) zeigt alle lokalen IPv4-Adressen in NOW und IPv6-Adressen in NEXT für 10 Sekunden an.
Wenn Replace IPs after 10s aktiviert ist, wird die NOW-Zeile danach durch den konfigurierten Ersatztext (replacenowtext) ersetzt.
PTP LOCK / NTP LOCK / LTC LOCK oder LOCAL)| Befehl | Funktion |
|---|---|
CMD:REBOOT | Betriebssystem neu starten |
CMD:SHUTDOWN | Betriebssystem herunterfahren |
CMD:QUIT | OnAirScreen beenden |
Reboot und Shutdown gibt es auch unter Settings → About und in der Web-UI unter System. Beide fragen nach. HTTP CMD:REBOOT / CMD:SHUTDOWN verlangen die Web-Settings-PIN, wenn eine gesetzt ist (X-Settings-Token). UDP, MQTT, OSC, GPIO und SNMP bleiben ohne Auth. CMD:QUIT bleibt nur per API.
Mixer-GPI (Kontakt) kann LEDs und AIR-Timer über Raspberry-Pi-GPIO ansteuern. Axia-Konsolen können dieselben LED- und AIR-Aktionen über Livewire-GPIO ansteuern (Multicast-Source-Kanal oder LWRP TCP 93, z. B. Mic-ON-Lampe). Ein MIDI-Controller kann sie über Note- und CC-Befehle an einem Eingang ansteuern. Alle drei können gleichzeitig laufen. Pi-Verdrahtung, Livewire-Kanal/Port-Mapping, MIDI-Learn und das AoIP-Interface stehen unter 5.10 GPIO. Pi-GPIO ist lokale Hardware; Livewire-GPIO ist Multicast oder eine TCP-Sitzung im AoIP-Netz; MIDI ist der gewählte Eingang.
OnAirScreen unterstützt Fernsteuerung über UDP, HTTP, Web-UI, MQTT, OSC, SNMP, REST-API und Bitfocus Companion.
# LED1 einschalten echo "LED1:ON" > /dev/udp/127.0.0.1/3310 # NOW-Text setzen echo "NOW:Aktueller Songtitel" > /dev/udp/127.0.0.1/3310 # Konfiguration ändern echo "CONF:LED1:text=STUDIO LIVE" > /dev/udp/127.0.0.1/3310 echo "CONF:CONF:APPLY=TRUE" > /dev/udp/127.0.0.1/3310
curl "http://127.0.0.1:8010/?cmd=LED1:ON" curl "http://127.0.0.1:8010/?cmd=NOW:Aktueller%20Song"
Browser öffnen: http://<IP-Adresse>:8010/
Funktionen der Web-UI:
/api/status instance)LUFSI)m:ss, m,ss oder Sekunden)1–4 schalten LEDs (nicht während der Texteingabe)Status abfragen:
curl http://127.0.0.1:8010/api/status
Antwort (vereinfacht):
{
"leds": { "1": { "status": true, "text": "ON AIR", "autoflash": false } },
"air": { "3": { "status": false, "seconds": 0, "text": "Timer", "topOfHour": false, "countDown": false } },
"texts": { "now": "Song", "next": "Next Song", "warn": "" },
"warnings": [],
"silence": false,
"lufsIntegrated": false,
"lufsI": null,
"lra": null,
"instance": "Studio-1",
"version": "1.0.10",
"distribution": "OpenSource",
"link": { "enabled": false, "follow": null, "replicas": [], "peers": 0 }
}
Das Feld silence ist true, solange Silence Detection eingerastet ist, auch wenn das Bildschirm-WARN ausgeschaltet ist. lufsIntegrated ist true, solange eine I+LRA-Session läuft (LUFSI:START). lufsI ist die gated Integrated Loudness in LUFS (eine Nachkommastelle), lra die Loudness Range in LU; beide sind null, bis genug Audio gemessen wurde. instance ist der konfigurierte Instanzname. Bei AIR3 zeigt topOfHour, ob der Top-of-Hour-Countdown aktiv ist, und countDown, ob der Radio-Timer runterzählt.
Befehl senden:
curl "http://127.0.0.1:8010/api/command?cmd=LED1:ON"
Instanz-Links (ohne Web-Settings-PIN):
curl http://127.0.0.1:8010/api/link/peers curl -X POST http://127.0.0.1:8010/api/link/follow -H 'Content-Type: application/json' \ -d '{"source_instance":"Studio-1","source_http_port":8010}' curl -X POST http://127.0.0.1:8010/api/link/unfollow -H 'Content-Type: application/json' \ -d '{"source_instance":"Studio-1"}'
link in /api/status zeigt, ob dieser Screen ein Replica ist (follow) und an welche Instanzen er pusht (replicas).
Web-Settings (optionale PIN über X-Settings-Token nach POST /api/settings/auth):
curl http://127.0.0.1:8010/api/settings/auth curl -X POST http://127.0.0.1:8010/api/settings/auth -H 'Content-Type: application/json' -d '{"pin":"1234"}' curl http://127.0.0.1:8010/api/settings curl "http://127.0.0.1:8010/api/settings/aoip?source=livewire&channel=1" curl -X PUT http://127.0.0.1:8010/api/settings -H 'Content-Type: application/json' -d '{"config":{"General":{"slogan":"On air"}}}'
Geheimnisse (updatekey, MQTT-Passwort, OpenWeatherMap-API-Key) kommen im Klartext zurück, damit das Overlay sie anzeigen kann. Die PIN kommt als __unchanged__ zurück (gespeichert wird nur der Hash). Diesen Sentinel senden, um die PIN zu behalten; - entfernt sie. Änderungen an UDP-/HTTP-Port werden gespeichert, greifen aber erst nach einem App-Neustart.
Befehle senden (Topic: {base_topic}/...):
| Topic | Payload | Funktion |
|---|---|---|
led{1-4}/set | ON / OFF / TOGGLE | LED schalten |
air{1-4}/set | ON / OFF / TOGGLE | Timer starten/stoppen |
air{3-4}/reset | PRESS | Timer zurücksetzen |
air3/toh | ON / OFF / TOGGLE | Top-of-Hour |
lufs/integrated/set | ON / OFF / TOGGLE / RESET | I+LRA starten/stoppen/reset |
lufs/integrated/reset | PRESS | I+LRA zurücksetzen |
text/now/set | TEXT | NOW-Text setzen |
text/next/set | TEXT | NEXT-Text setzen |
text/warn/set | TEXT | WARN-Text setzen |
Status-Topics (automatisch publiziert):
| Topic | Payload |
|---|---|
led{1-4}/state | ON / OFF |
air{1-4}/state | ON / OFF |
air{1-4}/time | Sekunden (Integer) |
air3/toh/state | true / false |
text/{now,next,warn}/state | Text |
warning/active | true / false |
silence/active | true / false |
lufs/integrated/state | ON / OFF |
lufs/i | I in LUFS ("" wenn unbekannt) |
lufs/lra | LRA in LU ("" wenn unbekannt) |
instance/state | Instanzname |
Home Assistant Autodiscovery erstellt automatisch:
Der Home-Assistant-Gerätename lautet OnAirScreen (Studio-1), wenn der Instanzname noch nicht im MQTT Device Name steht.
Das eigene Companion-Modul astrastudio-OnAirScreen ist der empfohlene Weg für Stream Decks und ähnliche Oberflächen. Befehle gehen über HTTP (Port 8010): GET /api/command?cmd=LED1:ON. Der Live-Status nutzt bevorzugt den OnAirScreen-WebSocket auf HTTP-Port + 1 (also 8011, wenn HTTP 8010 ist) und fällt auf Polling von GET /api/status zurück (Standard alle 500 ms). OSC ist nicht nötig. Die AIR-Zeiten auf den Buttons bleiben nah am Studiobildschirm (MIC = AIR1). Beide Ports in der Firewall freigeben.
OnAirScreen: HTTP muss erreichbar sein (Standard). OSC kann aus bleiben.
Companion (lokales Modul, bis es im Companion Store liegt):
OAS-Companion: yarn install && yarn buildcompanion-module-astrastudio-onairscreen nach Companion module-local-dev verlinken (oder unter Companion Developer den Pfad eintragen)8010 (wie unter Settings → Network). WebSocket anlassen, außer du musst nur pollen.Presets: LED1–4 (Toggle + Farbe), AIR1–4 mit Live-Beschriftung und Zeit auf dem Button (MIC = AIR1), TOTH, Reset AIR3/4, NOW / NEXT / WARN, Silence, Loudness I+LRA, Reset I+LRA.
Variablen wie $(oas:air1_time), $(oas:lufs_i) und $(oas:lra) und Feedbacks (LED an, AIR läuft, TOTH, Silence, WARN, Loudness I+LRA) kommen aus WebSocket oder Status-Poll. Connection-Label auf oas setzen, damit die Beispiele passen. Der Connection-Status zeigt Instanzname und Version, z. B. Studio-1 · 1.0.10. Die HELP.md des Moduls listet alle Aktionen, Feedbacks und Variablen.
Wenn kein eigenes Modul geladen werden kann, bleibt Generic OSC als Alternative (nächster Abschnitt). OSC-Status-Push ist langsamer (alle 5 Sekunden) als HTTP-Poll / WebSocket.
OSC unter Settings → Network einschalten. Prefix ist /oas. Integer 1/0 bedeutet AN/AUS; ohne Argument = TOGGLE. Texte als String.
Setzen (Befehle):
| Adresse | Argument | Funktion |
|---|---|---|
/oas/led{1-4} | i 0/1, oder leer für Toggle | LED |
/oas/air{1-4} | i 0/1, oder leer für Toggle | AIR-Timer |
/oas/air{3-4}/reset | keines | AIR3/AIR4 zurücksetzen |
/oas/air3/toh | i 0/1 | Top-of-Hour |
/oas/air3/time | i Sekunden (weglassen = Abfrage) | AIR3-Zeit setzen |
/oas/text/now | s Text | NOW |
/oas/text/next | s Text | NEXT |
/oas/text/warn | s Text | WARN |
/oas/command | s COMMAND:VALUE | Roh-API-Befehl |
/oas/lufs/integrated | i 0/1, oder leer für Toggle | I + LRA starten/stoppen |
/oas/lufs/integrated/reset | leer | I + LRA zurücksetzen |
Abfrage (Antwort an den UDP-Absender, kein Send Host nötig): /state-Adresse senden (oder /oas/status für alles). Antworten sind Integer 0/1 für Booleans und Strings für Texte. /oas/lufs/integrated/state zeigt, ob I + LRA läuft. /oas/lufs/i und /oas/lufs/lra liefern I (LUFS) und LRA (LU) als String mit einer Nachkommastelle, oder leer wenn unbekannt.
Push (Companion-Feedback): OSC Send Host auf den Companion-Rechner, OSC Send Port auf den Generic-OSC-Feedback-Port. OnAirScreen sendet dann /oas/led1/state usw. nach Änderungen und alle 5 Sekunden.
# LED1 toggeln python3 utils/oas_osc_send.py /oas/led1 # LED1 an python3 utils/oas_osc_send.py /oas/led1 1
Wenn OSC bevorzugt wird oder das HTTP-Modul nicht geladen werden kann, eingebaute Connection OSC Generic.
Nur steuern:
80008000/oas/led1, Wert 1 (an) oder 0 (aus). Ohne Argument = Toggle. Send string für /oas/text/now.Button-Feedback (Stream-Deck-Farbe):
9000)/oas/led1/state, Vergleich 1Query-Reply an den Command-Socket nutzt Companion nicht (anderer UDP-Port).
SNMP unter Settings → Network einschalten. Der Agent spricht SNMPv2c und SNMPv3 (USM, SHA-256, AES-128). Standard-Port ist 1161 (kein privilegierter Port). 161 ist möglich, braucht auf Linux/macOS aber Rechte.
Die MIB liegt in mibs/ASTRASTUDIO-ONAIRSCREEN-MIB.txt und zum Download im Wiki. Enterprise-OID .1.3.6.1.4.1.66873 (IANA PEN 66873, astrastudio broadcast solutions). MIB-2 system (sysDescr, sysUpTime, sysName, …) wird mitgeliefert.
GET / WALK (Status wie /api/status): LEDs, AIR-Timer, NOW/NEXT/WARN, Silence, Loudness I+LRA, Version, Instanz.
SET (gleiche Semantik wie OSC): LED-State 0/1/2 = OFF/ON/TOGGLE, AIR-State 0/1/2/3 = OFF/ON/TOGGLE/RESET, AIR3-Sekunden, AIR3-TOTH, Texte, oasLufsIntegrated, oder oasCommand mit einem Roh-COMMAND:VALUE. v2c-SET nur mit Write-Community. v3-SET, sobald ein Auth-Passwort gesetzt ist.
Traps: Silence, WARN-Textwechsel, optional LED-Wechsel. Version v2c oder v3 (v3 nutzt denselben USM-User).
# Status walk (v2c) snmpwalk -v2c -c public localhost:1161 .1.3.6.1.4.1.66873 # LED1 an snmpset -v2c -c private localhost:1161 .1.3.6.1.4.1.66873.1.2.1.2.1 i 1 # Walk mit SNMPv3 authPriv snmpwalk -v3 -l authPriv -u nms -a SHA-256 -A 'auth-secret' -x AES -X 'priv-secret' localhost:1161 .1.3.6.1.4.1.66873
Ohne Write-Community (Default) ist v2c nur lesend. noAuthNoPriv ist nur zum Testen gedacht.
| Befehl | Funktion |
|---|---|
LED{1-4}:[ON/OFF/TOGGLE] | LED schalten |
NOW:TEXT | NOW-Text setzen |
NEXT:TEXT | NEXT-Text setzen |
WARN:TEXT | Warnung setzen (Priorität 0) |
WARN:1:TEXT | Warnung setzen (Priorität Medium) |
WARN:2:TEXT | Warnung setzen (Priorität High) |
WARN: | Warnung Priorität 0 löschen |
WARN:1: | Warnung Priorität 1 löschen |
WARN:2: | Warnung Priorität 2 löschen |
AIR1:[ON/OFF/TOGGLE] | Mikrofon-Timer |
AIR2:[ON/OFF/TOGGLE] | Telefon-Timer |
AIR3:[ON/OFF/RESET/TOGGLE] | Radio-Timer |
AIR3TIME:seconds | Radio-Timer auf Sekundenwert setzen |
AIR3TOH:[ON/OFF/TOGGLE] | Top-of-Hour-Countdown |
AIR4:[ON/OFF/RESET/TOGGLE] | Stream-Timer |
LUFSI:[START/STOP/TOGGLE/RESET] | Programme-I + LRA-Session (Reset: laufend neu, gestoppt ausblenden) |
FULLSCREEN:[ON/OFF/TOGGLE] | Hauptfenster Vollbild |
CMD:REBOOT | OS-Neustart (HTTP: Web-Settings-PIN, wenn gesetzt) |
CMD:SHUTDOWN | OS-Herunterfahren (HTTP: Web-Settings-PIN, wenn gesetzt) |
CMD:QUIT | OnAirScreen beenden |
Format: CONF:GRUPPE:PARAMETER=WERT
Änderungen werden erst nach CONF:CONF:APPLY=TRUE aktiv und gespeichert.
| Befehl | Beschreibung |
|---|---|
CONF:General:stationname=TEXT | Stationsname |
CONF:General:instancename=TEXT | Instanzname (DNS-Label) |
CONF:General:slogan=TEXT | Slogan |
CONF:General:stationcolor=COLOR | Stationsfarbe |
CONF:General:slogancolor=COLOR | Sloganfarbe |
CONF:General:replacenow=[True/False] | IP-Ersatz aktivieren |
CONF:General:replacenowtext=TEXT | Ersatztext |
CONF:LED[1-4]:used=[True/False] | LED aktivieren |
CONF:LED[1-4]:text=TEXT | LED-Text |
CONF:LED[1-4]:activebgcolor=COLOR | LED-Hintergrund aktiv |
CONF:LED[1-4]:activetextcolor=COLOR | LED-Text aktiv |
CONF:LED[1-4]:autoflash=[True/False] | Autoflash |
CONF:LED[1-4]:timedflash=[True/False] | 20-Sekunden-Flash |
CONF:Clock:face=FACE | Zifferblatt: digital, analog, analog_numbers, analog_studio, analog_railway, analog_24h_smooth, analog_24h_ticking (analog_24h ist Alias für Smooth) |
CONF:Clock:digital=[True/False] | Digital / klassisch analog (Legacy) |
CONF:Clock:showseconds=[True/False] | Sekunden anzeigen |
CONF:Clock:secondsinoneline=[True/False] | Sekunden in einer Zeile |
CONF:Clock:staticcolon=[True/False] | Statischer Doppelpunkt |
CONF:Clock:digitalhourcolor=COLOR | Stundenfarbe |
CONF:Clock:digitalsecondcolor=COLOR | Sekundenfarbe |
CONF:Clock:digitaldigitcolor=COLOR | Ziffernfarbe |
CONF:Clock:logopath=PFAD | Logo-Pfad |
CONF:Clock:logoupper=[True/False] | Logo oben |
CONF:Network:udpport=PORT | UDP-Port |
CONF:Network:tcpport=PORT | HTTP-Port |
CONF:Audio:enabled=[True/False] | Audio-Meter ein/aus |
CONF:Audio:source=[device/livewire/aes67] | Audioquelle |
CONF:Audio:input_device=DEVICE_NAME | Lokales Eingabegerät |
CONF:Audio:livewire_channel=N | Livewire-Kanal |
CONF:Audio:livewire_iface=IP_OR_EMPTY | AoIP-Interface-IP |
CONF:Audio:aes67_id=ORIGIN_HASH | AES67-Stream-ID |
CONF:Audio:aes67_addr=MULTICAST | AES67-Multicast |
CONF:Audio:aes67_port=PORT | AES67-RTP-Port |
CONF:Audio:aes67_name=NAME | AES67-Anzeigename |
CONF:Audio:aes67_codec=[L16/L24] | AES67-Codec |
CONF:Audio:aes67_rate=48000 | AES67-Samplerate |
CONF:Audio:aes67_channels=2 | AES67-Kanalzahl |
CONF:Audio:aes67_manual=[True/False] | AES67 Paste-SDP |
CONF:Audio:unit=[dbfs/dbtp/bbc_ppm] | L/R-Anzeigeeinheit |
CONF:Audio:layout=[lr/lufs/both] | Meter-Layout |
CONF:Audio:display_style=[solid/bargraph] | Meter-Stil |
CONF:Audio:meter_width=79 | Meter-Breite (Pixel) |
CONF:Audio:lufs_reference_preset=PRESET | LUFS-Preset |
CONF:Audio:lufs_reference=-23.0 | LUFS-Zielpegel |
CONF:Audio:peak_hold=[True/False] | Peak-Hold ein/aus |
CONF:Audio:peak_hold_seconds=1.5 | Peak-Hold-Dauer |
CONF:Audio:tooloud=[True/False] | TooLoud ein/aus |
CONF:Audio:tooloudtext=TEXT | TooLoud-Text |
CONF:Audio:tooloud_threshold_dbtp=-1.0 | TooLoud-Schwellwert |
CONF:Audio:tooloud_action=[warning/led] | TooLoud-Aktion |
CONF:Audio:tooloud_led=[1/2/3/4] | TooLoud-LED |
CONF:Audio:silence=[True/False] | Silence Detection |
CONF:Audio:silence_warn=[True/False] | Silence-WARN ein/aus |
CONF:Audio:silence_on_absent=[True/False] | Absent als Stille |
CONF:Audio:silence_text=TEXT | Silence-WARN-Text |
CONF:Audio:silence_threshold_dbfs=-50.0 | Silence-Schwellwert |
CONF:Audio:silence_duration_s=10.0 | Silence-Dauer (s) |
CONF:Audio:silence_recovery_s=2.0 | Silence-Recovery (s) |
CONF:Audio:silence_http_url=URL | Silence-HTTP-GET-URL |
CONF:Timers:TimerAIR[1-4]Enabled=[True/False] | AIR aktivieren |
CONF:Timers:TimerAIR[1-4]Text=TEXT | AIR-Label |
CONF:Timers:TimerTOTHText=TEXT | TOTH-Timer-Label |
CONF:Timers:AIR[1-4]activebgcolor=COLOR | AIR-Hintergrund aktiv |
CONF:Timers:AIR[1-4]activetextcolor=COLOR | AIR-Text aktiv |
CONF:Timers:AIR[1-4]iconpath=PFAD | AIR-Icon-Pfad |
CONF:Timers:TimerAIRMinWidth=PIXEL | AIR-Mindestbreite |
CONF:CONF:APPLY=TRUE | Konfiguration anwenden |
CONF:Audio:unit=lufs wird weiterhin akzeptiert und setzt das Layout auf lufs (L/R-Einheit bleibt dbtp).
Farben: Hex-Format (#FF0000) oder Farbnamen.
Presets ermöglichen das Speichern und Laden kompletter Konfigurationen.
| Aktion | Schaltfläche | Beschreibung |
|---|---|---|
| Speichern | Save Preset... | Aktuelle Konfiguration als JSON-Datei speichern |
| Laden | Load Preset... | Gespeichertes Preset laden und anwenden |
| Löschen | Delete Preset... | Preset-Datei entfernen |
Speicherort: <Konfigurationsverzeichnis>/presets/<name>.json
Presets enthalten Metadaten (Name, Version) und die vollständige Konfiguration als JSON. Nach dem Laden muss Apply geklickt werden, damit die Einstellungen aktiv werden.
Hinweis: MQTT-Einstellungen werden in der Konfigurationsdatei gespeichert, sind aber bewusst nicht im Preset-Export enthalten. MQTT-Zugangsdaten sind installations- und umgebungsspezifisch und sollen nicht mit visuellen Profilen mitexportiert werden.
python start.py --loglevel DEBUG python start.py -l WARNING python start.py --start-time 2026-09-14T12:00:00
| Option | Werte | Beschreibung |
|---|---|---|
-l, --loglevel | DEBUG, INFO, WARNING, ERROR, CRITICAL | Log-Level überschreiben (wird nicht gespeichert) |
--start-time | ISO-8601 (datetime.fromisoformat) | Anzeige-Startzeit nur für diesen Lauf (wird nicht gespeichert) |
Das Log-Level aus den Einstellungen (About/Loglevel) kann zusätzlich die Werte NONE (kein Logging) enthalten.
Einstellungen werden über Qt QSettings gespeichert:
astrastudioOnAirScreenDer genaue Pfad wird im Register About unter Settings Path angezeigt. Typische Speicherorte:
| Plattform | Pfad |
|---|---|
| Linux | ~/.config/astrastudio/OnAirScreen.conf |
| macOS | ~/Library/Preferences/com.astrastudio.OnAirScreen.plist |
| Windows | Registry: HKEY_CURRENT_USER\Software\astrastudio\OnAirScreen |
Logs und Crash-Reports liegen separat. Der genaue Pfad steht im Register About unter Log Folder:
| Plattform | Log-Ordner |
|---|---|
| Linux | ~/.local/share/astrastudio/OnAirScreen/logs/ |
| macOS | ~/Library/Logs/OnAirScreen/ |
| Windows | %LOCALAPPDATA%\astrastudio\OnAirScreen\logs\ |
Dateien in diesem Ordner:
onairscreen.log — rotierendes Anwendungs-Log (gleicher Inhalt wie stderr, folgt dem Log-Level)crash-YYYYMMDD-HHMMSS.txt — ungefangene Python-Exceptions (Traceback, Version, OS; keine Settings oder Passwörter). Nach einem Main-Thread- oder Qt-Fatal-Crash beendet sich die Anwendung; Fehler in Hintergrund-Threads werden nur geloggt.fault.log — native Abstürze (Segfaults in Qt oder C-Erweiterungen)
Crash-Dateien werden immer geschrieben, auch wenn das Log-Level NONE ist. Den Log-Ordner nur an den Support schicken, nicht öffentlich posten (DEBUG-Logs können Hostnamen oder Befehle enthalten). Nach einem Prozess-Absturz zeigt der nächste Start einen Dialog mit Open log folder; er schließt sich nach 30 Sekunden automatisch.
curl http://127.0.0.1:8010/api/status lokal testenRaspberry Pi (Unter-Tab Raspberry Pi):
Axia Livewire (Unter-Tab Axia Livewire):
curl http://<OnAirScreen-IP>:8010/api/status JSON prüfenyarn build Companion neu starten, damit das lokale Modul neu geladen wirdmqttserver, mqttport)enable MQTT support aktiviert und mit Apply gespeichert?NTP/ntpcheckserver)239.192.255.3:4001 nur bei offenen Settings (Desktop oder WebUI-Overlay). Die Kanalnummer kann trotzdem manuell eingegeben werden.239.255.255.255:9875 und 224.2.127.254:9875 und läuft nur bei offenem Settings-Dialog oder WebUI-Overlay. Wenn das Gerät nicht announced, Paste SDP verwenden.Ctrl+S)Wenn OnAirScreen abstürzt oder sich unerwartet verhält:
onairscreen.log und vorhandene crash-*.txt-Dateien schicken (plus fault.log, falls nicht leer)
Die Reports enthalten keine Settings, MQTT-Passwörter oder API-Keys. --loglevel DEBUG nur kurz zum Reproduzieren nutzen, bevor die Logs verschickt werden. Nach einem Absturz erscheint dieser Dialog auch beim nächsten Start (schließt sich nach 30 Sekunden).
OnAirScreen protokolliert intern folgende Ereignistypen:
Das Log-Level steuert die Ausgabemenge. Bei Problemen empfiehlt sich temporär --loglevel DEBUG. Logs werden zusätzlich nach onairscreen.log im Log-Ordner geschrieben (siehe About).
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